Der Herrenelferrat

Aufgaben

 

Die Abteilung "Herrenelferrat der EKG" (Bad Emser Karnevalsgesellschaft) hat folgende Aufgabenstellung innerhalb des Vereins:

  1. Unterstützung des Vorstandes, insbesondere bei Veranstaltungen (Bühnenauf- und abbau, Motivwagenbau für den Bad Emser Blumenkorso, Mitgestaltung bzw. Teilnahme bei Karnevalsumzügen bzw. Bühnenauftritte, auch bei befreundeten Vereinen, Begleitung der Tollitäten zu Veranstaltungen usw.)
  2. Natürlich darf auch die Geselligkeit nicht fehlen, d.h., monatliches Treffen (Stammtisch) zur Aussprache und Ideenbringung, Wandertag, Adventfeier und alljährlicher, mehrtägiger Ausflug.

 

Die Chronik verweist auf den ersten Elferratspräsidenten Raimund Schandua im Jahre 1955 und z.Z. haben dieses Amt Präsident Josef Winkler und Vize Helmut Schaust inne. Der Herrenelferrat hat z.Zt. 21 Mitglieder.

 

Alles in allem ist der Herrenelferrat eine wichtige und traditionelle Institution in der EKG.

 

Der Herrenelferrat

Herrenelferratspräsident: Helmut Schaust

Der Herrenelferrat

Herrenelferratsvizepräsident: Willi Darr

 

Stammtisch:

 

jeweils am ersten Freitag des Monats um 20:00 Uhr in wechselnden Lokalitäten. Diese werden jeweils am vorhergehenden Stammtisch vereinbart. Bei Abwesenheit können sie beim Herrenelferratspräsidenten bzw. seinem Stellvertreter erfragt werden.

 

Abmeldungen nur beim Herrenelferratspräsidenten bzw. seinem Stellvertreter!

 


Neues vom Elferrat der Bad Emser Karnevalsgesellschaft:

 

 

Herrenelferrat der EKG: Reisebericht Würzburg 2017

Reisebericht Würzburg 2017

Der Herrenelferrat der EKG war auch dieses Jahr wieder auf Tour, allerdings in kleiner Besetzung. Der vorgesehene Termin über Fronleichnam musste aufgrund des gleichzeitig stattfindenden RKK-Familienfest verschoben werden.

 

Nichtsdestotrotz machten sich acht wackere Elferräte auf den Weg ins Frankenland. Stimmt nicht ganz: Einer (Frank) war schon da und empfing die achtköpfige Anreisecrew, die sich nach dem Einchecken im Hotel dann zur Besichtigung der Residenz der Stadt Würzburg einfand. Nach einer „kurzen Runde“ durch Würzburg, geleitet durch den Reiseleiter Josef Winkler, ging es dann in einen zünftigen Biergarten in Würzburg. Ein Nachgereister kam mit dem Zug hinterher und vervollständigte die Gruppe. Bei strahlendem Sonnenschein und einem eindrucksvollen Blick auf die über dem Main gelegene Festung Marienberg wurde ein erstes Bierchen zu sich genommen, gefolgt von einem zünftigen Schmankerl aus der fränkischen Küche. Den Abschluss des Abend verbrachten wir dann auf dem größten Volksfest in Franken: Dem Kiliani-Volksfest.

 

Der nächste Tag begann dann nach einem ausgiebigen Frühstück in unserem Hotel mit einer Taxifahrt nach Diestelhausen in die dortige Brauerei. Unser Reiseleiter hatte dort für uns einen Termin zu einer Besichtigung organisiert. Eine charmante Mitarbeiterin der Brauerei führte uns durch die gesamte Produktionsstätte und weihte uns in die Geheimnisse der Braukunst ein. Zum Abschluss gab es eine zünftige Brotzeit, bei der auch eine Bierverköstigung selbstverständlich dazu gehörte.

 

Nach kurzer Erholungsphase auf der gemütlichen Terrasse des Hotels ging es dann zu Fuß durch das schöne Würzburg. Nach einer Stippvisite auf dem größten Volksfest in Franken, der Kiliani, ging es dann in die Würzburger Altstadt. Nach einem Tropfen Frankenwein (bei dem einen oder anderen war es auch ein kühles Bier) zog es die hungrige Gesellschaft dann auf ein nahegelegenes Schiff mit fernöstlichen Speisen. Ein heraufziehendes Gewitter erschwerte dann die Rückkehr ins Hotel, aber alle kamen wohlbehalten auch dort an.

 

Kaum war die Sonne wieder über Würzburg erschienen, waren auch alle Elferräte wieder fit für ein Kulturprogramm. Es ging auf die nahegelegene Festung Marienberg. Man fühlte sich unweigerlich wie auf der heimischen Festung Ehrenbreitstein, eine Führung durch die groß angelegte Festung fand großen Anklang, wie das Foto vom Fürstengarten zeigt.

 

Nach dem Mittagessen konnte man sich in einer Gruppe jeweils den Nachmittag nach freier Verfügung gestalten. Die Einen besuchten den Würzburger Dom, die Anderen verbrachten einen ruhigen Nachmittag in der beschlagnahmten Relaxzone im Hotel.

 

Krönender Abschluss der Elferratsfahrt war dann der gemeinsame Abend auf der Kiliani, wo Frank uns bei seinem Arbeitgeber „Lansers Stadl“ einen Tisch bestellt hatte. Bei fetziger Musik einer Kapelle aus dem Frankenland ließ man dann „ein Hoch auf die EKG“ und feierte bis spät in die Nacht. Einige Hartgesottene machten nach Schließung des Volksfestes noch einen Abstecher in die Altstadt, bevor wir dann am Sonntag die Heimfahrt an die Lahn antraten.

 

Ein herzliches „Danke schön“ an dieser Stelle an unseren Reiseleiter Josef Winkler, der diese Fahrt und das Programm organisiert hat. Mit der Auswahl des Hotels waren alle hochzufrieden. Es wäre noch schöner gewesen, wenn der Ein oder Andere noch mit dabei gewesen wäre – aber auch nächstes Jahr heißt es wieder Koffer packen für die lustigen Elferräte der EKG.

Herrenelferrat der EKG: Vatertag 2016

Der Herrenelferrat auf Vatertagstour 2016

Am Vatertag um kurz vor neun war es wieder soweit: Der Herrenelferrat der Bad Emser Karnevalsgesellschaft (EKG) begab sich auf Tour. Schon fast traditionellerweise wurde er vom amtierenden Prinzenpaar Prinz Felix I. „mit der flinken Schere“ und Prinzessin Alexandra I. „mit den tanzenden Schuhen“ hierbei begleitet. Auch Hofkanzler Frank Spiegel war der Einladung des Elferrates gefolgt.

 

Herrenelferrat der Bad Emser Karnevalsgesellschaft 2015

Gemeinsam ging es zunächst bei strahlendem Sonnenschein und somit in guter Stimmung mit der Lahntalbahn von Bad Ems nach Diez. Nach kurzem Spaziergang konnte man schon die Attraktion des diesjährigen Ausflugs bestaunen. Nämlich drei aneinandergekoppelte Draisinen – also über Handhebel in Pumpbewegungen angetriebene Schienenfahrzeuge. Da es auf der knapp 13 Kilometer langen Strecke bis Zollhauskurz vor der hessischen Landesgrenze stetig leicht bergauf ging war einiges an Muskelkraft in den Armen vonnöten um dort anzukommen. So ähnlich wie Radfahren ohne Gangschaltung. Insbesondere, da die Strecke einige Male von Wegen und Straßen gekreuzt wird und man somit sämtlichen Schwung wieder abbremsen musste. Trotzdem eine herrliche Gaudi. Da uns kein Zug im Nacken saß konnten wir zwischendurch auch eine Brotzeit einnehmen die zwei fleißige Helferinnen uns an die Gleise brachten. Hoffentlich haben sich die entsprechenden Kollegen am Muttertag revanchiert. Das Vergnügen der Talfahrt mit einer Draisine hat bereits vor mir ein Autor festgehalten den ich hiermit gerne zitiere:

 

„ (…) Neu gestärkt stiegen wir wieder in die Draisine und fuhren weiter den Berg hinunter bald flogen wir bald machten wir Halt bis wir die Ebene erreichten (…). Das war der genußreichste Tag den ich auf Erden verlebt habe. Es gibt kein himmlischeres, aufregenderes,entzückenderes Vergnügen,als eine Fahrt in der Draisine (…).

(Mark Twain1898).

 

Anzufügen wäre vielleicht,dass Mr. Twain den Himalaya hinunterfuhr ganz so rasant ging es von Zollhaus nach Holzheim dann doch nicht zu – vergnüglich war es aber allemal und an die 30 km/h erreichten wir talwärts in der Spitze.
Nach Einkehr in der Alten Mühle in Holzheim wo noch einmal auf das Prinzenpaar und die fast abgelaufene Session angestossen wurde folgte eine kurze Fahrt mit dem Planwagen zur Burgruine Ardeck (Baujahr 1395) wo sich einige Burgfräulein sonnten und zum alten Gemäuer einen überraschenden optischen Kontrapunkt setzten. Von dort ging es zurück zum Bahnhof Diez und wieder nach Bad Ems.


Ein gelungener Ausflug am Vatertag war es da war man sich einig – mal sehen wohin es nächstes Mal geht.

 

Bericht: Josef Winkler (Präsident des Herrenelferrates der EKG)

Foto: Fred Schweinar (Senator der EKG)

Herrenelferrat der EKG in Münster

Der Herrenelferrat der Bad Emser Karnevalsgesellschaft in Münster 2015

Allseitige Zufriedenheit war die Bilanz, die der Herrenelferrat der EKG nach seinem mehrtägigen Ausflug in die Bischofsstadt Münster in Westfalen ziehen konnte. Zwar heißt es über Münster „Entweder es regnet oder es läuten die Glocken. Und wenn beides zusammenfällt, dann ist Sonntag.“. Davon konnte aber während des Ausflugs keine Rede sein.

Herrenelferrat der Bad Emser Karnevalsgesellschaft 2015

Vom Wettergott reichlich gesegnet verbrachten die mitgereisten Elferräte vier Tage in der Fahrradhauptstadt Deutschlands. Die Glocken läuteten zunächst allerdings tatsächlich fast ununterbrochen, folgte doch auf unsere Ankunft gleich das katholische Hochfest Fronleichnam. Insofern war der Stadtkern festlich geschmückt und blitzeblank. Nachdem man sich mit den scheinbar stets Vorfahrt besitzenden Fahrrädern arrangiert hatte, konnte man die Schönheiten der Altstadt gelassen genießen.

 

Monumentale Kirchenbauten an schönen Plätzen und ein prächtiges Schloß mit angeschlossenem großen botanischem Garten unterstrichen die Bedeutung Münsters in der westfälischen Geschichte. 1648 wurde in Münster der Westfälische Friede geschlossen und der Dreißigjährige Krieg endgültig beendet. Der Saal indem der Frieden unterzeichnet wurde existiert heute noch und konnte gegen einen kleinen Obolus besichtigt werden. Die Wunden, die hingegen der zweite Weltkrieg gerissen hat, sind innerhalb des Innenstadtringes kaum noch zu sehen, verläßt man diesen, kann man aber auch in Münster die schmucklosen bis hässlichen Gebäude entdecken, die die Nachkriegsarchitektur in der ganzen Republik auszeichnen.

 

Eine erfrischende Bootstour auf dem Aasee mit dem Solarboot der Stadtwerke Münster - inklusive eines Zwischenstops am einzigen Zoo-Hafen Deutschlands - ließ uns die knapp 30 Grad Celsius fast vergessen machen. Der einst von einem echten Trauerschwan einen Sommer lang verliebt angehimmelte Tretboot-Schwan schaute sich das muntere Treiben am Seeufer gelassen an. Auch allen Tatort-Guckern ist natürlich Münster gut bekannt.

 

Auf den Spuren des Tatortes liess sich unsere Gruppe durch die Gassen führen und hörte so einiges an interessanten „kriminellen“ Geschichten aus der tatsächlichen Historie Münsters. Günstigerweise feierten die Münsteraner dann auch noch Ihr Hafenfest zeitgleich zu unserem Besuch, sodaß wir von Stehendpaddlern bis zu Wasserball-Polo ungewöhnliche Sportarten bewundern konnten. Das Wissenschaftsschiff der Bundesregierung glänzte mit interessanten interaktiven Einblicken in die Entwicklung der Städte der Zukunft und ist einen Besuch – auch mit Kindern wert (es läuft im Juli auch Koblenz an).

 

Dass der Herrenelferrat auch die Gelegenheit genutzt hat, die kulinarischen und brautechnischen Errungenschaften Westfalens mit den heimischen zu vergleichen, muss nicht unerwähnt bleiben. Hier sind besonders die urigen Gaststätten im sogenannten Kuhviertel deutlich positiv herauszuheben.

 

Am Ende der Tour bedankten sich die Elferräte beim Organisator derselben, Senator Fredy Schweinar mit einem dreifachen Helau!

 

Josef Winkler, stellv. Elferratspräsident

Herrenelferrat der EKG auf Adventstour

Herrenelferrat der Bad Emser Karnevalsgesellschaft auf Adventstour 2014

Der Weihnachtsmarkt in Frankfurt/M. war das Ziel des diesjährigen Adventwochenendes. Gutgelaunt traten 18 Elferräte per Bahn diese Reise nach Frankfurt an und bezogen ein gutes Hotel in Bahnhofsnähe für ein kurzweiliges Wochenende.

Herrenelferrat der Bad Emser Karnevalsgesellschaft auf Adventstour 2014

Einer der größten und auch mit der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands in der City war das nächste Ziel. Nach Glühwein und Bratwurst, ausgiebiger Rundgang über das Marktgeschehen am "Römer". Abendessen im bekannten Restaurant "Klosterhof" in kameradschaftlicher Runde und anschliessendem, dezentem Kneipenbummel in der Altstadt.

 

Gutes und ausgiebiges Frühstück sollte für den Spaziergang zur Paulskirche/Römer und anschliessender einstündiger Stadtrundfahrt Vorsorge treffen. Das Mittagessen erfolgte im tratitionellen Restaurant "Atschel" im Stadtteil Sachsenhausen mit Frankfurter Spezialitäten. Die Heimfahrt per Bahn erfolgte diesmal über Limburg durch das schöne Lahntal in unsere Heimatstadt Bad Ems.

 

Ein ganz besonderes Dankeschön für die Organisation dieses Adventwochenendes gebührt unserem Freund Rainer Goldschmidt, der seit Jahren für einen abwechslungsreichen Jahresabschluß sorgt.

EKG-Herrenelferrat auf Jahrestour 2014

Dieses Jahr führte der Jahresausflug in das Weindorf Schweigen/Pfalz nahe der französischen Grenze. bereits kurz nach Ankunft das erste Highlight - Fahrt mit dem Grenzlandbähnchen nach Wissenbourg.

 

Am nächsten Tag Fahrt nach Straßbourg, Besichtigung des Münster, sowie Bootsfahrt auf der ILL. Anschließend Einkehr in der "alten Mühle" in Lauterbourg.

 

Freitag geführte Wanderung in das Dahner-Felsenwunderland (sehr anstrengend, aber auch faszinierend in Farben und Formen), im Anschluß Weinprobe im bekannten Winzerhaus Rapp in Dörrenbach. Samstag Fahrt nach Bad Bergzabern, Stadtbesichtigung (Kurpark und Schloß). Die Abendstunden gehörten natürlich der Fußballweltmeisterschaft bei gemeinsamen Fernsehschauen. Sonntag, nach dem Frühstück, Rückreise mit den PKWs. Dank an die entsprechenden Fahrer und ganz besonderen Dank dem Tour-Organisator Fritz Bingel.

 

Nun freuen wir uns bereits auf den Ausflug im Jahr 2015 in der Hoffnung, dass alle gesund bleiben - inklusive der Angehörigen.

EKG-Herrenelferrat auf Jahrestour 2014

 

2013: Jahresausflug nach Mallorca

Presseausschnitt

2012: Jahresausflug von 12 EKG-Elferräten

In diesem Jahr war für fünf Tage, über Fronleichnam, die Stadt Bamberg im herrlichen Frankenland unser Ziel. Am Ankunftstag wurden wir bei einem Stadtrundgang über die Geschichte, das "Wirtschafts"-leben, Architektur, das Gesellschaftsleben sowie über das Umfeld informiert.

 

Wussten Sie beispielsweise,

  • dass Bamberg die Stadt mit den meisten selbständigen Brauereien ist, sieben an der Zahl?!
  • dass der berühmte "Bamberger Reiter" (steinerner Reiter - 1237) nicht auf einem Friesenpferd von Josef Theisen sitzt und nicht Rudi Bechtloff heißt?!
  • dass in Bamberg 2012 die bayerische Landesgartenschau stattfindet?!
  • und dass die Bamberger das dritte Mal hintereinander deutscher Basketballmeister wurden und das, während wir vor Ort waren?!

 

Am zweiten Tag war eine ausgedehnte Schifffahrt auf der Regnitz angesagt mit anschliessendem Spätschoppen auf einem der sieben Hügel in einem schattigen Brauerei-Biergarten mit zünftiger Musik und Ständchen für das Geburtstagskind Dr. Jochen Graeff.

 

Tagsdarauf machten wir einen Ausflug zur Basilika der "Vierzehnheiligen" (Balthasar Neumann) in Bad Staffelstein und bewunderten die spätbarocke Architektur. Ein Oldtimer-Bus (mit einem amerikanischen Fahrer und gleichzeitig Stadtführer) fuhr uns auf sechs der sieben Bamberg umgebenden Hügel (u.a. zur "Altenburg"). Wer Bamberg besucht, sollte unbedingt dieses Erlebnis nicht versäumen, sich aber mit einem Sitzkissen versehen, denn die Bänke des Oldtimers spürt man noch Stunden nach der Tour (absolute "Holzklasse").

 

Abends fieberten wir mit der deutschen Nationalmannschaft im Spiel gegen Portugal (1:0 für Deutschland) in einem Biergarten (Rudelgucken) mit fränkischen Leckerbissen; den Sieg begossen wir mit einem Bamberger Spezialbier, dem sogenannten Rauchbier.

 

Am Sonntag sind alle wieder wohlbehalten zu Hause angekommen, mit vielen schönen Erinnerungen und der Vorfreude auf den Jahresauflug 2013. (RG/FS)Jahressausflug